Liebe und Leidenschaft
Traumfenster
Und wieder stehe ich am Fenster
sehe mein Spiegelbild
meine Gedanken wandern weit hinaus
Sehnsucht in meinem Blick
meine Lippen berühren sanft das kalte Glas
verschwommen die Sicht
und dann sehe ich dich vor mir
du schönster Traum meines Lebens
erfühle verlangend deinen warmen Körper
spüre deine fordernden Hände auf meiner Haut
lasse mich fallen in unsere geheimnisvolle Ekstase
möchte nie mehr erwachen
und wieder klart sich die kalte Scheibe
sehe erschrocken mein Spiegelbild
und wünsche mich in deine Arme
Kalt ist mir geworden
mich fröstelt in meinem Pelz
du bist so weit weg
und doch greifbar nah
möchte mit dir abheben
gen Süden entfliehen
in andere Dimensionen gleiten
werden wir ihn finden
den Weg der Sonne entgegen
uns durchströmen lassen
von unendlicher Energie
es ist gar nicht weit
lässt du mich glauben
der Süden ist hier
sieh mich an, meine Blüte
und dein Frösteln wird enden
kaum erheb ich meinen Blick
durchbricht mich ein Schauer
fühle endlose Wärme
mein Körper erbebt
möchte nie mehr fort
zu schön dieses Träumen
möchte nie erwachen
will tausend Lichterbogen sehen
geh nicht schon fort
meine geliebte Sonne
noch fern ist der Abend
und mich fürchtet vor Frost
in der Einsamkeit der Nacht
Was
hast du nur mit mir gemacht
wie ein Vulkan zum Bersten bereit
ist mein ganzer Körper
wie eine Gewitterwolke
von tausend Blitzen durchzuckt
wie die aufgewühlte See
vor der Überschwemmung
Sehnen
nach Erlösung
Jetzt und hier
wünsche ich mir deine Nähe
wünsche mir Berührungen
möchte mit dir
bis in die Tiefen der Ozeane
hinab bis zur Glut der Vulkane
und hoch in die Lüfte
wo uns Schwerelosigkeit umhüllt
komm her
lass uns so einander schenken
die Endlosigkeit auskosten
bis die Nachtigall uns weckt
die letzten Sonnenstrahlen uns wärmen
und die Ufer übertreten
eintauchen
in ein Meer von Gefühlen
einander begegnen
ohne Einengung
ohne Besitzanspruch
Geben und Nehmen
leben
Gleichklang der Seelen
empfinden
einander mit allen Sinnen
genießen

Und wieder durchschleicht es
jede Faser meines Seins
frisst sich durch meinen Magen
lässt jede Nervenzelle vibrieren
schweißgebadet erwache ich aus Träumen
die meine Phantasien widerspiegeln
nur mit feuchten Handflächen
überstehe ich die Alltagsroutine
umsonst suche ich
nach Entspannung
flüchte mich in ekstatische Tänze
umarme mich selbst
war es nicht gestern noch da
das Gefühl, geheilt zu sein
von der Sehn-Sucht
in erstickender Einsamkeit
wo sind sie geblieben
all die guten Vorsätze
mein überzeugtes Suchen
nach Erfüllung in mir selbst
bin ich erneut verloren
Entscheiden wirklich alles
die ersten Sekunden
der erste Blickkontakt
die erste Reaktion
kannst du dich wirklich
öffnen
Entwicklung
zulassen
Toleranz
leben
dich auf Kennenlernen
einlassen
warum nur
sind Frauen
anders gestrickt
als Männer
und was
ist
eigentlich
Liebe
Aufgeregt
fliege ich dir entgegen
wie ein junger Vogel
der nach seinem ersten Ausflug
ins Nest zurückkehrt
mein Herz pocht
wie beim allerersten Mal
und mein Magen erzählt mir
eine Geschichte von einem Ausnahmezustand
die ich ihm kaum glauben will
ob das wohl
immer so bleibt
ob es dir
ähnlich ergeht
Gewonnen
habe ich
Freiheit
verloren
habe ich
Zweisamkeit
frei atmen
kann ich
zu frei
Du
bist für mich
der Anker meines Lebens
der mir Halt bietet
in stürmischen Zeiten
die Nisthöhle im Wald
in der ich Geborgenheit und Wärme erlebe
das frische Quellwasser
das meinen Wurzeln Tiefe
und ewige Erfrischung schenkt
Wie ein Tiger im Käfig
laufe ich hin und her
abwartend
was weiter passiert
neu gefangen
von Unruhe und Ungeduld
habe ich vergessen
wo meine Schmerzgrenze beginnt
warum nur platzt du
plötzlich wieder in mein Leben
das randgefüllt ist
mit Höhen und Tiefen
bin ich buchbar
für einen Zwischenstop
lässt sich wiederholen
fortsetzen
was einmal alle Sehnsucht
gestillt hat
Tausendfaches Glitzern
bedeckt die Wellenkronen des Sees
Zuerst zart erblüht
bis zur vollen Entfaltung
groß, schön, bunt
unendlich sinnlich
sie wird begehrt, geliebt
wird dadurch noch schöner
anziehend wie ein Magnet
kaum noch zu ertragen
sie wird liebkost
unendlich
alles verliert
Raum und Zeit
doch plötzlich wird die Schöne
abgeknickt
einfach so
achtlos, rücksichtslos, lieblos
leise fängt sie an zu weinen
zu leiden, zu verzweifeln
schon verliert sie Farbe
Feuchtigkeit, Schönheit, Stolz
doch schau genau hin
daneben entsteht eine neue Knospe
zart noch, zerbrechlich
aber unendlich schön
Und wieder
musst du fort
und bleibst doch hier in mir
musst zurück in deine Welt
die bald auch meine sein darf
und wieder
zähle ich die Stunden
spüre den Kloß in meiner Kehle
fühle Ströme der Sehnsucht
die meine Augen durchwandern
und wieder
ebnen sich neu unsere Wege
fliehen müssen alle Stolpersteine
bald wird uns nichts mehr trennen
vereint in einem zeitlosen Paradies
und wieder
wirst du zurückkehren zu mir
um unsere Wartezeit zu überbrücken
und mit mir den Regenbogen berühren
auf dem Heimflug in unser neues Nest
Zart - erfühlend
vielleicht schüchtern noch
Blicke suchend, erahnend
erkennendes Leuchten
Hören erweckt lauschend
Stimmung erleben
Reden mitteilend sich öffnen
die eigene Insel verlassen
verletzlich sich fallen lassend
danken bescheiden annehmen
sich gerne gebend
beglückt den Kreislauf fließen lassen
Raum und Zeit rauscht an mir vorbei
lasse einen Teil von mir zurück
entführe einen von dir
in meine Welt
Augenblicke der Leidenschaft
im Heute gelebt
ein bisschen Sehnsucht gestillt
ein bisschen Wehmut im Gepäck
immer größer die Distanz
immer schwerer die Seele
benetzt meine Augen
undeutlich unser Schicksal
wollte nie mehr leiden
und tue es doch wieder
wollte einfach nur genießen
verloren in Untiefen
vielleicht wars zu schön
vielleicht kein Morgen für uns
schick dir eine weiße Taube
und warte auf ihre Wiederkehr
Wie ein Wunder
unsere Begegnung
von Anfang an
unendlich diese Tiefen
in die wir eintauchen
lange erträumt
was wir jetzt genießen
genug gelitten
es ist vorbei
gemeinsam fliegen
dem Regenbogen entlang
nie mehr Sehnsucht
im Wir geborgen
keine Worte mehr
für unser Empfinden
nicht fassbar
wie sehr wir uns gleichen
Lachen und Weinen
Stärke und Schwächen
liebend ausgleichen
achtsam Seite an Seite
in ein wundervolles Sein
Du kehrst in deine Welt zurück
Erinnerungen im Gepäck
an den Genuss des Augenblicks
Carpe diem, sagst du,
und hoffst auf Gnade
zur Rückkehr ins gewohnte Nest
doch lass dich nicht täuschen
zu deutlich spricht deine Seele
vom Wunsch nach Ausbruch
du hättest sonst nicht gesucht
nach Leidenschaft im Risiko
frag deine Seele
auf der Suche nach dir
und werte nicht ab
was wir zutiefst geteilt
Wenn der Wind bläst
übers Land
trägt er meine Gedanken
in deine Mitte
erzählt von wahrer Liebe
und ewigem Glück
bläst heiße Sehnsucht
auf deine Haut
nimmt die Farbigkeit des Himmels
hin zu dir
singen die Vögel
das Lied unseres Paradieses
spiegeln unsere Liebeswasser
göttlichen Horizont
Wenn deine Worte
meine Gedanken berühren
ist es
In deinen Armen liegen
deine Zärtlichkeiten genießen
deinen Körper liebkosen
Wärme und Haut spüren
nichts erwarten
nur beglückt empfangen
und intuitiv beschenken
tiefe Zuneigung und Geborgenheit leben
Liebe
welch ein Klang liegt in diesem Wort
verbunden mit zahllosen Gedanken und Gefühlen
viel zu oft missbraucht und missverstanden
von Analytikern in Fakten zerlegt
von Kritikern ungläubig hinterfragt
Liebe
wie lange haben wir sie gesucht und ins Leere gefasst
wieviel haben wir gegeben in ihrem Namen
wurden mit Füßen getreten
wie tief haben wir sie ersehnt aus dem Abgrund unserer Stürze
wurden doch wieder neu enttäuscht
Liebe
welch ein wundersamer Klang für uns Beide von Anfang an
unsere Gefühle zueinander suchen verzaubert nach neuen Worten
finden oft keine Sprache mehr
ahnen endlich, was unsere Tiefe längst erfasst
dürfen einfach leben, was alle Sehnsucht stillt
grenzenlos im Niemandsland
In die Endlosigkeit der Nacht
dringt das Heulen der Wölfe
du schleichst dich herein
in meine wärmende Höhle
randgefüllt mit Schätzen
für frostige Tage
gerne schenke ich dir
nehme dankbar an
was du mir bereitest
Augenblicke der Nacht
im Jenseits gelebt
erquicken die Seele
zum Weiterziehen bereit
schon graut der Morgen
du hechtest davon
nicht einen Blick zurück
verschlungen vom Alltagsgestrüpp
auch mich ziehts hinaus
sammle neu meine Schätze
und warte auf den
der meinen Weg gern teilt
Du
mein letzter Gedanke
bevor mich die Traumfee entführt
und ich den Regenbogen
mit dir berühre
du
der mich in meinen Träumen
an der Hand hält
und wir die Pforte
des Paradieses durchschreiten
du
in dessen Armen
ich des Nachts erwache
und wir schweißgebadet
in allen Tiefen verschmelzen
du
mein erster Gedanke
bevor mich des Morgens meine Welt einholt
und mich die Sehnsucht
nach deiner Nähe erneut erfasst
du
der meinen Alltag erhellt
und mir Leichtigkeit schenkt
der meine Gedanken teilt
und unsere Seelen sich im Niemandsland begegnen
du
mit dem ich des Abends
an unendlichen Ufern liege
und wir die Sternschnuppen sammeln
mit denen die Nacht unsere Körper bedeckt
du
Lieber arm
an Gütern dieser Welt
aber reich
durch dich und unsere Liebe
lieber in einer kleinen Hütte
mit dir frei atmen können
als in einem Palast
ersticken zu müssen
lieber mit dir
steinalt werden
als ohne dich
leblos hier gewesen zu sein
Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit
Verlangen nach Zärtlichkeit und Wärme
Begehren nach Verschmelzung und Sichfallenlassen
wie eine Sturmflut
als ich Dich sah
noch spüre ich Deine Wärme in mir
Deine Hände gleiten über meinen Körper
keine Wölbung entgeht Deinen Lippen
kann ich je genug davon bekommen
möchte in Dir ertrinken
jeden Zentimeter kosten
will Dich aufbäumen sehn
höre unsere Töne aus der Ferne
unendliches Fühlen
entrückt ins Jenseits
Freudig-erregte Erwartung
jeder Klingelton durchbricht meine Mauer aus Ablenkung
lange warst du für mich verschüttet
aus dem Nichts tauchst du wieder ein in mein Leben
ein kurzes Glück in unsagbarer Tiefe
Erinnerungen, die mich heute noch quälen
der Traum vom Schatz
nie zu Ende gelebt
zwischen uns schiebt sich die vertane Chance
leise pocht meine Melodie des Herzens
was, wenn du sie wieder zerstörst
verlockend flackert das Feuer in uns
verwandte Seelen, suchend nach Erfüllung und Geborgenheit
werden wir Brandwunden lecken
oder unseren Schatz erneut begraben?
Warum nur musst du wieder so weit weg
wie lange kann ich das ertragen
ich brauche dich doch hier
möchte zärtlich streichelnd in deinen Armen liegen
dem frühen Morgenlied der Amsel lauschen
um noch einmal in dir zu ertrinken
möchte dir lustvolle Seufzer entlocken
in deinem Werben zerfließen
um gemeinsame Tiefen zu erfühlen
möchte auf den Schwingen des Adlers dahingleiten
bis unsere Körper wieder verschmelzen im Tiegel unserer Lust
und unsere Seelen das Lied der ewigen Liebe singen
In deinen Armen auftanken
durch deine Berührungen heil werden
unermüdlich deinen Körper liebkosen
geborgen an deinem Herzen ruhen
leidenschaftlich deine Lust wecken
verzaubert deinen Liebesworten lauschen
hypnotisiert deinen Blicken nachgeben
hingebungsvoll dich zärtlich verwöhnen
ekstatisch mit dir verschmelzen
Ich möchte
die Wolke sein
auf der du dich bettest
der Stern
nach dem du greifst
der Diamant
der dich bezaubert
die süße Fee
die dich in alle Tiefen entführt
die Meereswoge
die dich kühlend umspült
der ausbrechende Vulkan
der dich erhitzt
das Auge der Weisheit
in dem du dich erkennst
der feuchte Schoß der Erde
der deine ganze Schönheit gebiert
Ein grauer Tag
mitten im Januar
nebelverhangen der Horizont
kahl und nackt die Bäume
frostbedeckt der Boden
vorbeieilende Landschaft
auf dem Weg zu dir
ausgekühlt die Heizung
wohltuend der Kaffee
bei Klängen von Beethoven
sehne mich nach dir
deinem wärmenden Körper
zärtlich-lockend deine Hände
verführerisch-liebevoll deine Blicke
endlich wieder zu Hause
Schlaf ein
geliebtes Kind
noch einmal Streicheln
Wärme, Nähe spüren
schließ die Augen
mein Kind
noch einmal zurückdenken
an die Erlebnisse des Tages
lass dich ruhig in den Schlaf fallen
wie ein Kind
bald erwartet dich die Traumfee
am goldenen Tor
schlaf gelöst und tief
mein Schatz
schon morgen wartet ein neuer Tag
mit neuen Abenteuern, mit Lachen und Weinen
guten morgen
mein liebes Kind
noch einmal Streicheln, Wärme, Nähe spüren
bevor der Tag seinen Lauf nimmt
Mit weichen Knien
finde ich mich nebenan wieder
versuche höchst zweifelhaft
unser Liebesfest kulinarisch zu ergänzen
wie aus weiter Ferne
dringen gregorianische Klänge an mein Ohr
untermalen siegessicher
unsere ansteigende Lust
mit dem Duft von Patchouli
erschleichst du dir meine Nähe
treibst mich nahtlos
in schwindelnde Höhen
unterbrochen vom Genuss
unseres erstaunlich gelungenen Mahls
entfliehen wir in fahlem Schein
endgültig allen Wirklichkeiten
In aller Tiefe umschlungen
liegen wir beieinander
du wärmst mich
wie so oft
hauchst mir
noch aus dem Schlaf heraus
innigste Liebesworte
eingetaucht
in unsere Urgeborgenheit
heimlich genieße ich
dein seliges Einschlafen
immer noch
aufgewühlt
von ekstatischem Verwöhnen
hypnotisiert
von deinen fordernden Blicken
unter denen ich
gerne machtlos
mit dir verschmelze
Magisch
ziehst du mich an
wie
der Schein dieser Kerze
in deren Lichtfarbigkeit
all meine Nichtigkeiten
verblassen
Gebannt
von deinen geschmeidigen Bewegungen
wie
Formen der Flamme
in deren lautlosem Wiegen
ich mich endgültig
fortreißen lasse
Verhext
von der Wärme deines Glutsees
wie
dieses wachsverzehrende Feuer
in dessen Nimmersattigkeit
ich mich wieder und wieder
verbrenne
Es ist alles so leer geworden
ohne Dich
suche Luft zum Atmen
hab sie verloren
möchte laut schreien
finde keine Töne
will mit den Möwen fliegen
sie lassen mich zurück
flüchte im Alltagstrott
nichts will gelingen
fühle meine Schwere
besiegt vom Salz der Tränen
alles nutzlos geworden
möchte aus meiner Haut
Bitte halte mich fest
brauch Dich so sehr
schick mich nie mehr fort
bin sonst verloren
will nie mehr verletzen
es tut mir so weh
wollte einfach nur lieben
zum falschen Moment
ein Wort schlägt das andere
wie unfair der Sinn
hab mich selbst geschlagen
durchbohrt Deine Seele
Bitte nimm mich wieder an
hab nur mich zu schenken
ist nicht viel drin
jede Menge Müll untergemischt
doch mein Herz ist zum Bersten
randgefüllt mit Liebe für Dich
klopfe zaghaft an Deine Türe
voller Hoffnung auf morgen
schwör Dir leise meine Liebe
denn laut wag ichs nicht mehr
Wenn das letzte Glas
zur Neige geht
möchte ich liebestrunken
in deinen Armen versinken
deine fordernden Hände
über meinen Körper gleiten spüren
bis unsere Liebeswasser
uns an andere Ufer spülen
wenn das letzte Licht
seinen Schein verliert
möchte ich im Funkeln
deiner Seelenaugen erblinden
durch deinen heißen Atem
meine Haut verbrennen lassen
bis meine edelste Knospe
in voller Blüte steht
wenn der letzte Atemzug
seine Kraft verliert
möchte ich an deiner Hand
hinübergleiten in ein anderes Sein
in dem es keine Trennung
und keine Tränen gibt
weil unsere göttliche Liebe
Ewigkeit geworden ist
Sie ist süchtig
nach dir
deinen Händen
die sie erlösen
kann nicht
ohne dich
alles erscheint
so sinnlos
will dich
in ihrer Nähe
hat ja sonst
niemanden